Nichts für Epileptiker!

WipEout HD Fury! Das Game lag nun seit Weihnachten in der Ecke und ich habe irgendwie vergessen es anzuzocken. Diese Woche war es endlich soweit.

Dieses futuristische Rennspiel muss man einfach mögen. Es überzeugt mit einem tollen Farbspiel, einer guten Steuerung und einer wirklich genialien musikalischen Untermalung. Von dem Storymodus sollte man – wie es für ein Rennspiel üblich ist – nicht allzu viel erwarten. Man hat 8 verschiedene „Events“ in denen man die verschiedenen Spielmodi fährt. Hat man alle Rennen des 1. Events erfolgreich absolviert wird das 2. Event freigeschalten und so weiter. Mit jedem Event steigt der Schwierigkeitsgrad der Rennen und es stehen mehr Rennen zur Auswahl.  Es gibt 7 verschieden Spielmodi: Einzelrennen, Turnier, Schnelle Runde, Zonenrunde, Zonenkampf, Detonator und Eliminator.

  • Im Einzelrennen fährt man eine bestimmte Anzahl an Runden gegen Gegner und das Ziel des Spiels ist es als Erster ins Ziel zu gelangen
  • Das Turnier setzt sich aus der Aneinanderreihung von Einzelrennen zusammen und für jeden ersten Platz erhält man Punkte und Sieger ist der, der am meisten Punkt erlangt hat
  • In der Schnellen Runde muss man versuchen in einer Vorgegeben Zeit die Strecke zu passieren
  • In der Zonenrunde wird einem vorgegeben wie viele Runden man fahren muss. Also fährt man solange bis die Vorgabe erreicht ist und möglichst ohne an die Banden oder runter zu fallen
  • Im Zonenkampf erhält man jedes mal Punkte, wenn man durch eine Drehung oder ein Boostfield beschleunigt, die man verwenden kann um sein Fahrzeug zu heilen oder der vorgegeben Punktzahl näher zu kommen. Ziel ist es also auch als Erster die Vorgabe zu erfüllen
  • Der Modus Denotar hat mich an „Audiosurf“ erinnert, denn hierbei geht es darum Minen zu zerschießen, die auf der Strecke liegen, um Punkte zu ergattern. Der Modus ist ziemlich bunt gehalten und durch die Musik echt ein klasse Modus. Auch hier muss man eine bestimme Punktzahl erreichen
  • Wie der Name schon sagt, geht es beim Eliminator nicht darum als Erster ins Ziel zu kommen, sondern an seinen Kontrahenten möglichst viel Schaden anzurichten. Wird man selbst ausgeschaltet, spawned man gleich wieder, verliert dabei allerdings eine gewisse Menge an Punkten.

Zur Auswahl stehen verschieden Fahrzeuge die unter verschiedenen Anbietern fahren. Je öfter man mit Fahrzeugen des gleichen Anbieters fährt, desto mehr Loyalitätspunkte erhält man und somit auch verschiedens Skins führ die Fahrzeuge. Das Fahren per se ist ein wirklicher Adrenalin-Kick und macht durch die Vielzahl an Waffen und Auswahl an Spielmodi verdammt viel Spaß. Das Spiel kann ich wirklich jedem ans Herz legen, der mal wieder ein wenig Abwechslung braucht und ein wenig mit seinen Freunden oder online zocken will. Es kostet nicht viel, also kauft es!😀

Assassins Creed 2

In das nächste Viertel gehen, auf einen Turm klettern und anschließend synchronisieren, eine/n Bürger/in retten, eine Person verfolgen, belauschen oder verprügeln und anschließend töten. Nachdem nun genug Informationen über das Hauptziel gesammelt wurden, kann dieses auch endlich getötet werden. Also ab in das nächste Viertel um auf einen Turm zu klettern ….

Jeder der Teil 1 gespielt hat kennt das; der sich ständig wiederholende Spielablauf macht das Spiel schon nach kurzer Zeit ziemlich langweilig. Ich konnte es auch nicht durchspielen und habe ungefähr bei der Hälfte aufgehört. Aber ist der 2. Teil wirklich anders oder ist er einfach nur wieder fälschlicherweise gehyped worden? Nunja, wo soll ich denn anfangen. Die Grafik des Spiels hat mich absolut überzeugt. Die Städte wurden wirklich sehr schön dargestellt und wenn ich einen Aussichtspunkt erklimmt habe, habe ich erstmal die Schöne Landschaft betrachtet. Vendig ist anscheinend nahezu 1:1 übernommen worden; ein Freund sagte mir neulich: „Als ich in Venedig gespielt habe ist meine Freundin zu mir gekommen und hatte mir an mehreren Stellen erzählt, dass sie dort bereits einmal gewesen sei.“ Wo AC2 im Design der Städte und Landschaften noch überzeugt, versagt es allerding beim Charakterdesign. Als ich Lucy das erste mal sah dachte ich mir: „Was zur Hölle ist mit ihren Lippen passiert? Wurde sie vielleicht vom „Joker“ bearbeitet?“ Das hätt man wirklich mit mehr Liebe zum Detailvorgehen sollen, aber das ist ja eigentlich nur nebensächlich.

Die Story war sehr solide und ich fand sie klasse. Wie auch im 1er muss man eine tiefgreifende Verschwörung aufdecken und die Anhänger eliminieren; nur dieses mal eben zur Zeit der Renaissance in Italien. Nach dem Tod seines Vaters und seiner Brüder sucht man Zuflucht in der Villa seines Onkels Mario. Diese Villa ist zu Beginn noch ziemlich heruntergekommen, aber indem man Gebäude renoviert steigt der Wert der Stadt und man bekommt mehr Einkommen. Dieser Wirtschaftsteil des Spiel war für mich am Anfang noch recht lustig, aber wird spätestens dann überflüssig, wenn man schon alle Beutel, Gemälde und Waffen gekauft hat. Meine Truhe war schon ziemlich früh mit 55k Florin überfüllt und ich hatte keine Lust diese abzuholen weil ich bereit schon mehrere 100.000 Florin mit mir rumgeschleppt habe. Diesen Teil des Spiels hätte man ruhig besser gestalten können. Das Kampfsystem wurde leider überhaupt nicht überarbeitet. Sicherlich macht es jetzt ein wenig mehr Spaß Wachen im Verborgenen zu töten dank der Doppelklinge, der Giftklinge und den Rauchbomben, aber fakt ist nunmal, dass ein richtiger Kampf genau wie bei AC1 abläuft: Man bleibt im Verteidigungsmodus und drückt im richtigen Moment auf Angriff um einen gegnerischen Schlag zu kontern. Das finde ich eigentlich recht schade, da das Kämpfen duch die große Waffenauswahl eigentlich ziemlich geil hätte werden können. Außerdem bietet das Spiel eine Menge geschichtliches Wissen und man darf sogar mit Leonardo Da Vinci zusammenarbeiten. Die Sounds waren ziemlich stimmig und gaben genau das passende Gefühl zu den jeweiligen Situationen; besonders gefallen hat mir der Soundtrack „Venice Rooftops“.

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen es kurz nachdem ich es durchgespielt hatte gleich nocheinmal durchzuspielen, habe dann aber aufgehört, weil das Kämpfen den Spielspaß echt vermiest. Es ist eher so ein Wochenendgame, das man sich besser ausleihen sollte als es sich zu kaufen; spielen sollte man es aber auf jeden Fall😉 . Genau wie das 1er hat es nicht wirklich einen hohen Wiederspielwert. Die Auswahl zwischen verschieden Schwierigkeitsstufen wäre da schonmal ein Schritt in die richtige Richtung gewesen. Ich vermute mal, dass ich meins höchstens nocheinmal vor dem erscheinen des 3. Teils spielen werde.

Rückkehr

So der Titel sagt ja nun eigentlich bereits alles; damit dieser Blog nicht vor sich hin vegetiert, wird es Zeit, dass ich wieder ein paar Artikel schreibe. Zum Glück habe ich das Vergnügen zu Weihnachten eine Playstation 3 zu erhalten und da ich dann wieder etwas Freiraum durch Ferien habe, dürften dann auch meine Eindrücke von den Spielen „Dragonball Raging Blast“ und „Assassins Creed 2“ folgen. Es werden dann auch noch Spiele wie „Turok“, „Resident Evil 5“, „Ninja Gaiden Sigma 2“, „Mirrors Edge“, und viele mehr folgen. In ein paar Tagen ist es also so weit und bis dahin wünsche ich euch ein schönes Weihnachtsfest!🙂

Der Herr der Ringe – Die Schlacht um Mittelerde 2

Nach dem erfolgreichen Strategiespiel „Schlacht um Mittelerde“, hat EA im Jahr 2006 den Nachfolger veröffentlicht. Nun wenn der Vorgänger schon hervorragend ist, was kann man da noch falsch machen? Nun, in diesem Fall so ziemlich alles…

Die erste Erneuerung, besteht aus dem Hinzufügen von neuen Völkern, somit haben wir neben Mordor und Isengart nun auch die Zwerge, Orks, Elben und Menschen, denn Gondor und Rohan werden zu Menschen zusammengefasst, und Mordor wird in Mordor-Orks und Moria-Orks unterschieden.

Wenn man nicht gerade einen Fetish für diese kleinen, grauen Missgeburten hat, wird man die Orks wohl kaum spielen. Sie haben ein Tunnelsystem, das dazu dient ihnen Rohstoffe zu liefern und sich auf der ganzen Map frei zu bewegen. Dieses Volk hat die billigsten Einheiten im ganzen Spiel und können somit schon zu Beginn des Matches eine hohe Anzahl an Orks ins Spiel bringen. Ein Resultat daraus ist ein Rush und ein schnelles Spielende. Doch selbst im Endgame sind sie nicht zu unterschätzen, da sie auch die billgsten Upgrades haben, haben sie immer perfekt aufgerüstete Einheiten. Die Orkhelden in die Schlacht zu involvieren ist eher sinnlos und kostenungünstig. Alle Einheiten der Orks gehen gegen Silberdorn- und Feuerpfeile ziemlich schnell down.

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Die garstigen Orkhorden

Nun die Elben sind das beliebteste Volk, was nicht zuletzt an ihren Düsterwaldbogenschützen liegt. Lässt der Gegner dir zu viel Zeit, ist  das Spiel auch schon so gut wie gewonnen. Ein Spiel gegen Elben ist recht monoton, da es immer nach dem gleichen Schema abläuft : Einbunkern mit Türmen, Düsterwaldbogenschützen ausbilden bis die Einheitengrenze erreicht ist, diese mit Silberdornpfeile ausstatten und dann Warten bis der Gegner aufgibt, nachdem alle seine Einheiten mit Pfeilen gespickt auf dem Boden liegen bevor sie überhaupt in die Nähe der Türme gekommen sind. Aber nicht nur die Bogenschützen sind so nervtötend, sondern auch die Heroes. Ein Legolas kann über die halbe Map schießen, ohne dass du etwas merkst. Deweiteren tötet er alle Einheiten mit einem Schlag und solltest du in Erwägung ziehen ihn anzugreifen, wirst du schnell festellen müssen, dass er sich zu seinen Türmen zurückzieht sobald ihm ein Feind gegenüber steht. Der einzige richtige Angriff von seiten der Elben besteht aus 3 Ents die sich schön aus der Ferne mit ihren Steinen auf deine Festung werfen. Solltest du es aber schaffen einen von ihnen mit einem Feuerpfeil zu erwischen, brennt er wie trockenes Heu. Ein Spiel mit den Elben und gegen die Elben macht nicht wirklich Spaß.

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Das Inferno unter den Ents

Neben den Menschen und Elben stehen auch die Zwerge auf der guten Seite. Planst du nun zu Beginn ein ordentliches Spiel und investierst in deine Wirtschaft, wirst du umso mehr überrascht sein, wenn plötzlich 2 Bataillone Hüter angeführt von Gloin vor deiner Festung stehen. Da die  Hüter extrem schnell ausgebildet werden können und auch sofort per Bannerupgrade auf Rang 2 aufgebracht werden können, stellen sie schon anfangs eine große Gefahr da. Belagerungstechnisch gibts es 2 Optionen bei den Zwergen : entweder man kauft sich zu Beginn eine Zwergenramme, welche die Festung des Gegners mit 5 Schlägen wegmetzelt oder gegen Ende 20 Katapulte mit Feuerschuss, aber da die Zwergenkatapulte einen Doppelschuss haben, fliegen nicht nur 20 Feuerbälle durch die Luft, sondern satte 40. Auf die Economy müssen Zwerge nicht achten, da sie mit einer speziellen Ringfähigkeit die Produktion eines Tunnels um 300 % steigern können. Sollte es dann doch dazu kommen, dass Zwerge sich zurückziehen müssen – was aber nur vorkommt wenn ein Balrog höchstpersönlich aus der Erde erscheint um zu kämpfen –  sind sie schon so gut wie tot. Zwerge sind zwar stark aber auf Grund ihrer Leibesfülle verdammt langsam. Die Zwergenheroes bestehen zwar nur aus  König Dain, der König der Zwerge ,  Gloin, Gimlis Vater, und Gimli höchstpersönlich. Den Zwergen stehen nur 3 Helden zur Verfügung, aber es Bedarf auch nicht mehr als 3 Zwergenhelden um ein Spiel zu gewinnen.  Die Zwerge sind meiner Meinung nach das unausgeglichenste Volk.

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Die Masse machts möglich - Zwergenkatapulte

Die Einheiten der Menschen sind einfach nicht zu überwältigen. Sie haben zwar die Gondorsoldaten, welche noch schwächer als die Orkkrieger sind, aber diesen Nachteil merzen sie durch ihre Lanzenträger wieder aus. Diese Einheiten überleben jeden noch so harten Schuss oder Schwertstreich und selbst die übermächtigen Heroes scheitern an den langen Stangen dieser. Man hat diesem Volk aber nicht nur die besten lanzenträger gegeben, sondern auch noch die besten Helden. Damit meine ich nicht Eomer oder Theoden, da diese – wenn überhaupt – einem Kampf nur aus der Ferne beiwohnen sollten. Tatsächlich meine ich den Menschenkrieger Aragon, der mit seinen Skills ein Spiel ganz alleine gewinnt. Aragon ist so gut wie unsterblich, und viele nutzen diese Tatsache auch aus, denn er garantiert einem den Sieg. Aber neben ihm stehen auch noch andere Helden so zum Beispiel Gandalf, der Graue (ab Lvl 5 der Weiße) oder Boromir, der Kriegsherr. Ein Match mit den Menschen wird deswegen auch hauptsächlich mit den Heroes absolviert.

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Beschworene Bataillone eines selbsterstellten Menschenhelden

Nun zu Isengart und Mordor möchte ich nicht allzuviel sagen. Isengart hat Lurtz, der Urukanführer, als einzigen sinnvollen Helden. Er kann zwischen Nah – und Fernkampfwaffe wechseln und mit seiner Fähigkeit ‚Krüppelschuss‘ kann er gegnerische Helden auf Distanz halten. Isengart ist mein Favorit, da sie im Endgame ziemlich stark sind, und eine Schlacht mit ihnen nur dann gewonnen werden kann, wenn man strategisch denkt. Mordor hat keinen relevanten Hero und dazu kommt noch, dass EA die Nazgul und die Fellbestien getrennt hat, damit der Spieler mehr Auswahlmöglichkeiten hat. Für diese Fraktion gilt dasselbe wie für Isengart: zu Beginn des Spiels leicht zu überwältigen, aber im Endgame nahezu unschlagbar. Mordor hat eine große Auswahl an Einheiten und Kreaturen, darunter die aus dem Film bekannten Haradrim, Olifanten und Kampftrolle.

Auch wenn das Spiel eine gewaltige Schattenseite hat, macht es im Multiplayer doch recht Spaß. Dieses Spiel hat sich für mich einige Zeit als gutes Lanspiel bewährt und auch heute noch spiele ich es mit Freunden gemeinsam online, da es eine große Auswahl an Maps und Spielweisen bietet. Allerdings muss ich beipflichten, dass EA sich nicht mehr um die Probleme der Verbraucher kümmert und den Kundenservice eingestellt hat. Meiner Meinung nach, kann sich dieses Spiel aber nicht im Entferntesten mit seinem Vörganger messen.

Heroes of Might and Magic V – Tribes of the East

Die Heroes of Might and Magic-Reihe von Ubisoft geht in eine neue Runde. Am 15. Mai 2005 wurde Heroes of Might and Magic V veröffentlicht. Ein Jahr darauf kam das erste Addon hinzu „Hammers of Fate“ und 2007 das zweite „Tribes of the East“. Nach einigen Spielstunden, in denen ich mich mit dem Spiel vertraut gemacht habe, möchte ich auf meine Eindrücke und Erfahrungen eingehen.

Es gibt 8 verschiedene Völker : die Zuflucht, die Necropolis, das Inferno, die Akademie, die Sylvaner, das Dungeon, die Bergfestung und schließlich die Bastion.

  • Zuflucht (Menschen) : Die Zuflucht besteht aus Bauern, Bogenschützen, Fußsoldaten, Greifen, Priestern, Reitern und Engeln
  • Necropolis (Untote) : Die Necropolis besteht aus Skeletten, Zombies, Gespenstern, Vampiren, Lichs, Geistern und Knochendrachen
  • Inferno (Dämonen) : Das Inferno besteht aus Quälgeistern, Gehörnte Dämonen, Höllenhunden, Sukkubi, Höllenrössern, Folterknechten und Teufeln
  • Akademie (Magier) : Die Akademie besteht aus Gremlins, Steingargoyles, Eisengolems, Magiern, Dschins, Rakschasa-Rani und Kolossen
  • Sylvaner (Elfen) : Die Sylvaner bestehen aus Nymphen, Klingentänzern, Jägern, Druiden, Einhörnern, Baumriesen und Grünen Drachen
  • Dungeon (Dunkelelfen) : Das Dungeon besteht aus Spähern, Blutjungfern, Minotauren, Echsenreitern, Hydren, Schattenhexen und Schattendrachen
  • Bergefestung (Zwerge) : Die Bergfestung besteht aus Verteidigern, Speerträgern, Bärenreitern, Wüterrichen, Runenpriestern, Thanen und Feuerdrachen
  • Bastion (Orks) : Die Bastion besteht aus Goblins, Zentauren, Ork-Kriegern, Schamaninen, Schlächtern, Lindwürmern und Zyklopen

Durch das Addon „Tribes of the East“ können die Einheiten zu zwei verschiedene Kreaturen aufgerüstet werden, die jeweils spezielle  Vor – und Nachteile mit sich bringen.

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Ein Akademieheld beim Wirken eines Zaubers

Zum Spielsystem:

Heroes of Might and Magic V ist ein rundenbasierendes Strategiespiel, dessen Ziel es ist, die  Armeen des Gegners zu vernichten und ihre Städte einzunehmen. Man beginnt mit einer Festung und einem Hero der jeweiligen Fraktion, welche man gewählt hat, und baut in seiner Festung Kreaturenbehausungen, Verteidigungsanlagen und Magiergilden, um die Angriffe der Feinde zurückzuwerfen oder aber selbst welche auszuführen. Man kann sich natürlich Kreaturen in der eigenen Festung kaufen, aber es befinden sich auch Orte auf der Map (Karte), an denen man diese rekrutieren kann,  Da man jede Runde nur ein Gebäude bauen darf, sollte man dieses immer mit Bedacht auswählen. Um sich Gebäude und Armeen zu finanzieren, werden spezielle Rohstoffe (Holz, Erz, Quecksilber, Kristall, Schwefel, Edelstein und Gold) benötigt, welche in den jeweiligen Mienen und Werken auf der Karte gewonnen werden können. Um so eine Miene einzunehmen, muss man zuvor allerdings eine Gruppe von Mobs (Neutralen Gegnern) vernichten. Diese werden stärker je länger ein Spiel dauert, somit sollte man also nicht unvorsichtigerweise angreifen ohne vorher nachzusehen, in welchem Verhältnis diese zu dir stehen. „Niedrig“ stellt keine Gefahr für dich da, ganz im Gegensatz zu „Herausfordernd“ – ein Kampf gegen diese Gegner könnte einem Pyrrhussieg entsprechen, oder gar einer Niederlage. Neben deiner Armee bist du auch im Besitz eines Heros (Helden) , der mit jedem Kampf Erfahrung bekommt. Das Sammeln von Erfahrung lässt ihn Level aufsteigen und dadurch kann er zwischen verschiedenen Skills (Fertigkeiten) auswählen wie z.B. Einfacher Angriff, Einfaches Magieverderben, Einfache Destruktive Magie, usw. Mit der richtigen Skill-Verteilung können spezielle Fraktionsfertigkeiten frei geschaltet werden. Dies erweist sich allerdings als äußerst schwierig und ist mir bis jetzt selbst noch nicht gelungen ;D.

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Erkunden der Karte

Nun Genaueres zum Kampfsystem:

Eine Armee besteht immer aus den rekrutierten Kreaturen und einem Helden. Zusätzlich können noch einige nützliche Kriegsgeräte wie Munitionswagen und Balliste aus einer Schmiede gekauft werden. Ein Kampf kommt immer dann zustande, wenn einer der Spieler einen Gegner oder Mobs angreift. Bevor es zur eigentlichen Schlacht kommt findet der so genannte Taktikmodus statt, in dem der Spieler seine Kreaturen noch einmal so platzieren kann wie er möchte. Das Schlachtfeld ist ein großes Quadrat, das wiederum in viele kleinere Quadrate unterteilt wird, auf denen sich die Kreaturen bewegen können. Während die Kreaturen offen auf dem Schlachtfeld stehen, hält sich der Hero abseits auf seinem Reittier. Dies bedeutet aber lediglich, dass der Held nicht angegriffen werden kann, aber trotzdem seine Angriffe und Zauber normal wirken kann. Die Kreaturen bewegen sich von der einen Seite zur anderen Seite des Schlachtfelds um die Feinde zu vernichten. Die Reihenfolge, in der die Spieler am Zug sind, ist generell immer abwechselnd, ist aber meistens nicht der Fall, da Faktoren wie Moral und Initiative mit in die Reihenfolge einfließen. Neben Initiative und Moral gibt es auch noch Glück, Pech, Buffs (Stärkungszauber) und Debuffs (Schwächungszauber), welche auf den Schaden einwirken, den deine Kreaturen anrichten. Eine Schlacht kann durch Masse entschieden werden oder aber durch Qualität, somit könnte man seine Rohstoffe in eine hohe Anzahl an schlechteren Kreaturen investieren oder aber man kauft sich für die gleiche Menge an Rohstoffen eine geringere Anzahl an starken Kreaturen. Eine Schlacht kann also immer auf eine andere Weise enden, abhängig vom Talent des Spielers, der Armee und dem Glück.

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Eine Belagerung der Bastion

Zu den Spielmodi:

Singleplayer (Einzelspielermodus)

Das Spiel kann im Kampagnenmodus gespielt werden, indem du die Geschichte der verschiedenen Fraktionen nachspielst,  mit einem Orkhelden beginnend um deine versklavten Fraktionsangehörigen von den Menschen zu befreien, bis hin zu dem Magier Arantir, der die Welt mit seinen Untoten unterjochen möchte. Dann gibt es noch den Szenariomodus, welcher aus einzelnen Karten besteht und viele kniffelige Aufgabe so wie besondere Helden bietet. Die Missionen haben allerdings im Gegensatz zum Kampagnenmodus keinerlei Zusammenhang.

Multiplayer (Mehrspielermodus)

Der Mehrspielermodus bietet 3 verschiedene Möglichkeiten : Hot-Seat, Lan und Internet . Das Spiel lässt sich also auf einer Lanparty mit Freunden spielen oder aber auch mit mehreren unbekannten Leuten im Internet. Beim Hot-Seat ist das etwas anders, da man dafür nur einen Computer benötigt. Dieser Modus lässt sich noch in weitere 3 Modi unterscheiden : Standardmodus, Duellmodus und dem Duell 3×3 . Der Standardmodus ist in gewisser Weise eine Art Szenariomodus, allerdings mit dem Unterschied, dass hier die Spieler ihre Fraktion, ihren Starthelden und ihre Position selbst festlegen. Für diesen Modus liegen viele verschiedene Karten vor, die jeweils verschiedene Aufgaben von einem abverlangen, z.B. ein besonderes Artefakt finden oder alle Feinde zu bezwingen. Beim Duellmodus wählt man allerdings zu Beginn des Spiels einen Helden, der bereits mit Artefakten und einer starken Armee ausgestattet ist. Man befindet sich dann sofort im Kampf gegen seinen Mitspieler und versucht diesen zu gewinnen. Im Duell 3×3 kann man sogar zwischen 3 Helden und ihrer Armee auswählen. Im Kampf kann man sogar zwischen seinen 3 Heroes wechseln um zu verhindern, dass man verliert. Ziel dieses Spiels ist es natürlich auch wieder die gegnerischen Helden zu vernichten.

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Schattengebieterin - schön und mysteriös

Die Grafik:

Die Anforderungen für dieses Spiels sind niedrig gehalten. Das bedeutet aber nicht, dass das Spiel eine schlechte Grafik hat. Jeder Baum, jeder Grashalm und jede Einheit wurde hervorragend ausgearbeitet. Die verschiedenen Landschaften lassen auf die Fraktion deuten, die im jeweiligen Gebiet herrscht und das Schlachtfeld verändert sich je nachdem in welchen Gebiet du kämpfst.

Mein Fazit

Dieses Spiel bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten. Man kann auf Magie setzen oder auf Anti-Magie, auf seine Angriffskraft oder Verteidigung. Jede Fraktion ist ausgeglichen und macht Spaß gespielt zu werden. Zu meinen persönlichen Favoriten gehören die Sylvaner und die Bastion. Die Sylvaner, da sie  naturverbunden und anmutig sind, und die Bastion, da sie zestörerisch und unaufhaltsam sind. Dies bedeutet allerdings nicht, dass ich die anderen Rassen nicht mag, ganz im Gegenteil, ich spiele jede Rasse gerne,  weil sie ihre spezifischen Vor – und Nachteile haben. Da das Spiel jetzt schon etwas älter ist, kostet es nicht mehr viel. Jeder sollt dieses Spiel unbedingt gespielt haben. Mich stimmt es allerdings traurig zu wissen, dass mit diesem Spiel die Heroes of Might and Magic-Reihe ein Ende findet.

The Legend of Zelda ‚Twilight Princess‘

Werde Teil eines der größten Abenteuer aller Zeiten! Schlüpfe in die Rolle eines Helden, befreie die Welt von den Schatten und bestehe mit neuer Begleitung und einer Auswahl verschiedenster Waffen gegen heroische Gegner.

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So sieht Midna in der normalen Welt aus

Am 15.Dezember war es soweit : The Legend of Zelda ‚ Twilight Princess‘ stand in den Läden und war bereit auf der Nintendo Gamecube  und Nintendo Wii  gepielt zu werden. Der lang ersehnte Nachfolger der ‚The Legend of Zelda‘-Reihe übertrifft seine Vorgänger bei weitem.

Hier ein paar der neuesten Features im Überblick :

  • Gestaltwandel von Mensch in Wolf
  • Midna als neue Begleiterin
  • im Kontrast zur normalen Welt nun auch die Schattenwelt
  • eine neue Auswahl aus zahlreichen Waffen
  • Kampfmodus nun auch vom Pferd aus möglich
  • Kombination von Pfeil, Bogen und Bomben
  • Teleportieren an bereits bekannte Orte mit Midnas Hilfe
  • goldene Käfer sammeln um sie in Hyrule gegen wertvolle Preise einzutauschen
  • Erlernen von Okkulten Künsten

Doch neben all den Innovationen fließen natürlich auch wieder bekannte Charaktere wie Ganondorf, Prinzessin Zelda oder auch Epona mit in die Storyline hinein.

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Kämpfe nun auch auf Epona gegen deine Feinde

So beginnt das Abenteuer:

Sie leben in einem kleinen Dorf namens Ordon, welches im südlichsten Eck des Königreichs Hyrule liegt, und holt euer Pferd Epona an einer Quelle ab, an der es von einem Mädchen namens Ilya gepflegt wurde. Danach begebt ihr euch zur Weide um euere Arbeit als Ziegenhirte nachzugehen. Am nächsten Morgen werdet ihr von den vier Kindern Colin, Maro, Taro und Betty geweckt, die ganz aufgeregt sind, weil es im Dorf eine neue Steinschleuder zu kaufen gibt.  Nach dem Gespräch der Kinder begebt ihr euch ins Dorf, in dem euch auch schon eine Menge Arbeit erwartet, so beklagt sich zum Beispiel eine Frau, dass ein Affe ihren Leinenkorb entwendet habe oder ein Mann weist auf einen Bienenstock hin, der am Baum über seinem Haus hängt.  Nachdem ihr den Dorfbewohner geholfen und die, von den Kindern erwähnte Steinschleuder im Laden erworben habt, macht ihr euch auf den Weg nach Hause, als euch der Vater von Colin aufhält und euch berichtet, dass das von euch gewünschte Holzschwert nun fetig sei. Die Kinder, von eurer neuen Steinschleuder und dem Schwert begeistert, verlangen, dass ihr ihnen sofort ein paar Techniken vorführt. Die Kinder bejubeln und applaudieren euch, als plötzlich ein Affe auftaucht. Maro, Taro und Betty sind erzürnt über den ungewünschten Besucher und rennen dem Affen in den Wald hinterher. Ihr sattelt euch natürlich sofort auf Epona und begebt euch auf den Weg in den Wald, um die Kinder wieder zurück zu holen. Nachdem ihr ein paar gefährliche Monster im Wald im Kampf besiegt, gelangt ihr schließlich zu dem kleinem Mädchen und dem Affen und es gelingt ihnen sie zu befreien, indem du die 2 Wachen tötest. Wieder zu Hause angekommen entdeckt Ilya entsetzt, dass sich Epona auf der wilden Reise verletzt hat und sich erst an der Quelle ausruhen muss bevor ihr eure Reise zum Schloss Hyrule antreten könnt. Ihr folgt Ilya natürlich sofort zur Quelle um zu sehen wie es um Epona steht, doch an der Quelle angelangt, offenbart Ilya dir ihre wahren Gefühle euch gegenüber, als plötzlich eine Schar von Monstern Ordon überfällt und euch ausschaltet. Sobald ihr wieder zu euch kommt, versucht ihr instinktiv in den Wald zu rennen, doch da ist nur eine schwarze Wand, aus der eine Hand erscheint und euch ins Schattenreich zerrt. So beginnt das Abenteuer …

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Besiege Bossgegner um die Lichtgeister zu befreien

Twilight Princess im Vergleich zu seinen Vorgängern:

Mit Twilight Princess hatte sich Nintendo selbst übertroffen. Schon mit seinen Vorgängern wie ‚Ocarina of Time‘ oder ‚Major’s Mask‘ wurden Action Adventure Games kreiert wie sie noch nie zuvor gesehen wurden. Und in Twilight Princess wurde dies noch perfektioniert. Es überzeugt sowohl mit seiner präzise ausgearbeiteten Grafik als auch mit seiner stimmigen Atmosphäre. Allerdings vermisse ich einen gewissen Schwierigkeitsgrad, vorallem auf Dungeons bezogen. Twilight Princess ist wie seine Vorgänger für die Nintendo Gamecube erhältlich, aber auch für die Nintendo Wii. Ich persönlich bervorzuge die Nintendo Gamecube Version, da für mich einfach durch die Wiimote grundlegende Elemente verloren gehen.

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Befreie die Welt von den Schatten