Assassins Creed 2

In das nächste Viertel gehen, auf einen Turm klettern und anschließend synchronisieren, eine/n Bürger/in retten, eine Person verfolgen, belauschen oder verprügeln und anschließend töten. Nachdem nun genug Informationen über das Hauptziel gesammelt wurden, kann dieses auch endlich getötet werden. Also ab in das nächste Viertel um auf einen Turm zu klettern ….

Jeder der Teil 1 gespielt hat kennt das; der sich ständig wiederholende Spielablauf macht das Spiel schon nach kurzer Zeit ziemlich langweilig. Ich konnte es auch nicht durchspielen und habe ungefähr bei der Hälfte aufgehört. Aber ist der 2. Teil wirklich anders oder ist er einfach nur wieder fälschlicherweise gehyped worden? Nunja, wo soll ich denn anfangen. Die Grafik des Spiels hat mich absolut überzeugt. Die Städte wurden wirklich sehr schön dargestellt und wenn ich einen Aussichtspunkt erklimmt habe, habe ich erstmal die Schöne Landschaft betrachtet. Vendig ist anscheinend nahezu 1:1 übernommen worden; ein Freund sagte mir neulich: „Als ich in Venedig gespielt habe ist meine Freundin zu mir gekommen und hatte mir an mehreren Stellen erzählt, dass sie dort bereits einmal gewesen sei.“ Wo AC2 im Design der Städte und Landschaften noch überzeugt, versagt es allerding beim Charakterdesign. Als ich Lucy das erste mal sah dachte ich mir: „Was zur Hölle ist mit ihren Lippen passiert? Wurde sie vielleicht vom „Joker“ bearbeitet?“ Das hätt man wirklich mit mehr Liebe zum Detailvorgehen sollen, aber das ist ja eigentlich nur nebensächlich.

Die Story war sehr solide und ich fand sie klasse. Wie auch im 1er muss man eine tiefgreifende Verschwörung aufdecken und die Anhänger eliminieren; nur dieses mal eben zur Zeit der Renaissance in Italien. Nach dem Tod seines Vaters und seiner Brüder sucht man Zuflucht in der Villa seines Onkels Mario. Diese Villa ist zu Beginn noch ziemlich heruntergekommen, aber indem man Gebäude renoviert steigt der Wert der Stadt und man bekommt mehr Einkommen. Dieser Wirtschaftsteil des Spiel war für mich am Anfang noch recht lustig, aber wird spätestens dann überflüssig, wenn man schon alle Beutel, Gemälde und Waffen gekauft hat. Meine Truhe war schon ziemlich früh mit 55k Florin überfüllt und ich hatte keine Lust diese abzuholen weil ich bereit schon mehrere 100.000 Florin mit mir rumgeschleppt habe. Diesen Teil des Spiels hätte man ruhig besser gestalten können. Das Kampfsystem wurde leider überhaupt nicht überarbeitet. Sicherlich macht es jetzt ein wenig mehr Spaß Wachen im Verborgenen zu töten dank der Doppelklinge, der Giftklinge und den Rauchbomben, aber fakt ist nunmal, dass ein richtiger Kampf genau wie bei AC1 abläuft: Man bleibt im Verteidigungsmodus und drückt im richtigen Moment auf Angriff um einen gegnerischen Schlag zu kontern. Das finde ich eigentlich recht schade, da das Kämpfen duch die große Waffenauswahl eigentlich ziemlich geil hätte werden können. Außerdem bietet das Spiel eine Menge geschichtliches Wissen und man darf sogar mit Leonardo Da Vinci zusammenarbeiten. Die Sounds waren ziemlich stimmig und gaben genau das passende Gefühl zu den jeweiligen Situationen; besonders gefallen hat mir der Soundtrack „Venice Rooftops“.

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen es kurz nachdem ich es durchgespielt hatte gleich nocheinmal durchzuspielen, habe dann aber aufgehört, weil das Kämpfen den Spielspaß echt vermiest. Es ist eher so ein Wochenendgame, das man sich besser ausleihen sollte als es sich zu kaufen; spielen sollte man es aber auf jeden Fall 😉 . Genau wie das 1er hat es nicht wirklich einen hohen Wiederspielwert. Die Auswahl zwischen verschieden Schwierigkeitsstufen wäre da schonmal ein Schritt in die richtige Richtung gewesen. Ich vermute mal, dass ich meins höchstens nocheinmal vor dem erscheinen des 3. Teils spielen werde.

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The Legend of Zelda ‚Twilight Princess‘

Werde Teil eines der größten Abenteuer aller Zeiten! Schlüpfe in die Rolle eines Helden, befreie die Welt von den Schatten und bestehe mit neuer Begleitung und einer Auswahl verschiedenster Waffen gegen heroische Gegner.

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So sieht Midna in der normalen Welt aus

Am 15.Dezember war es soweit : The Legend of Zelda ‚ Twilight Princess‘ stand in den Läden und war bereit auf der Nintendo Gamecube  und Nintendo Wii  gepielt zu werden. Der lang ersehnte Nachfolger der ‚The Legend of Zelda‘-Reihe übertrifft seine Vorgänger bei weitem.

Hier ein paar der neuesten Features im Überblick :

  • Gestaltwandel von Mensch in Wolf
  • Midna als neue Begleiterin
  • im Kontrast zur normalen Welt nun auch die Schattenwelt
  • eine neue Auswahl aus zahlreichen Waffen
  • Kampfmodus nun auch vom Pferd aus möglich
  • Kombination von Pfeil, Bogen und Bomben
  • Teleportieren an bereits bekannte Orte mit Midnas Hilfe
  • goldene Käfer sammeln um sie in Hyrule gegen wertvolle Preise einzutauschen
  • Erlernen von Okkulten Künsten

Doch neben all den Innovationen fließen natürlich auch wieder bekannte Charaktere wie Ganondorf, Prinzessin Zelda oder auch Epona mit in die Storyline hinein.

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Kämpfe nun auch auf Epona gegen deine Feinde

So beginnt das Abenteuer:

Sie leben in einem kleinen Dorf namens Ordon, welches im südlichsten Eck des Königreichs Hyrule liegt, und holt euer Pferd Epona an einer Quelle ab, an der es von einem Mädchen namens Ilya gepflegt wurde. Danach begebt ihr euch zur Weide um euere Arbeit als Ziegenhirte nachzugehen. Am nächsten Morgen werdet ihr von den vier Kindern Colin, Maro, Taro und Betty geweckt, die ganz aufgeregt sind, weil es im Dorf eine neue Steinschleuder zu kaufen gibt.  Nach dem Gespräch der Kinder begebt ihr euch ins Dorf, in dem euch auch schon eine Menge Arbeit erwartet, so beklagt sich zum Beispiel eine Frau, dass ein Affe ihren Leinenkorb entwendet habe oder ein Mann weist auf einen Bienenstock hin, der am Baum über seinem Haus hängt.  Nachdem ihr den Dorfbewohner geholfen und die, von den Kindern erwähnte Steinschleuder im Laden erworben habt, macht ihr euch auf den Weg nach Hause, als euch der Vater von Colin aufhält und euch berichtet, dass das von euch gewünschte Holzschwert nun fetig sei. Die Kinder, von eurer neuen Steinschleuder und dem Schwert begeistert, verlangen, dass ihr ihnen sofort ein paar Techniken vorführt. Die Kinder bejubeln und applaudieren euch, als plötzlich ein Affe auftaucht. Maro, Taro und Betty sind erzürnt über den ungewünschten Besucher und rennen dem Affen in den Wald hinterher. Ihr sattelt euch natürlich sofort auf Epona und begebt euch auf den Weg in den Wald, um die Kinder wieder zurück zu holen. Nachdem ihr ein paar gefährliche Monster im Wald im Kampf besiegt, gelangt ihr schließlich zu dem kleinem Mädchen und dem Affen und es gelingt ihnen sie zu befreien, indem du die 2 Wachen tötest. Wieder zu Hause angekommen entdeckt Ilya entsetzt, dass sich Epona auf der wilden Reise verletzt hat und sich erst an der Quelle ausruhen muss bevor ihr eure Reise zum Schloss Hyrule antreten könnt. Ihr folgt Ilya natürlich sofort zur Quelle um zu sehen wie es um Epona steht, doch an der Quelle angelangt, offenbart Ilya dir ihre wahren Gefühle euch gegenüber, als plötzlich eine Schar von Monstern Ordon überfällt und euch ausschaltet. Sobald ihr wieder zu euch kommt, versucht ihr instinktiv in den Wald zu rennen, doch da ist nur eine schwarze Wand, aus der eine Hand erscheint und euch ins Schattenreich zerrt. So beginnt das Abenteuer …

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Besiege Bossgegner um die Lichtgeister zu befreien

Twilight Princess im Vergleich zu seinen Vorgängern:

Mit Twilight Princess hatte sich Nintendo selbst übertroffen. Schon mit seinen Vorgängern wie ‚Ocarina of Time‘ oder ‚Major’s Mask‘ wurden Action Adventure Games kreiert wie sie noch nie zuvor gesehen wurden. Und in Twilight Princess wurde dies noch perfektioniert. Es überzeugt sowohl mit seiner präzise ausgearbeiteten Grafik als auch mit seiner stimmigen Atmosphäre. Allerdings vermisse ich einen gewissen Schwierigkeitsgrad, vorallem auf Dungeons bezogen. Twilight Princess ist wie seine Vorgänger für die Nintendo Gamecube erhältlich, aber auch für die Nintendo Wii. Ich persönlich bervorzuge die Nintendo Gamecube Version, da für mich einfach durch die Wiimote grundlegende Elemente verloren gehen.

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Befreie die Welt von den Schatten