Nichts für Epileptiker!

WipEout HD Fury! Das Game lag nun seit Weihnachten in der Ecke und ich habe irgendwie vergessen es anzuzocken. Diese Woche war es endlich soweit.

Dieses futuristische Rennspiel muss man einfach mögen. Es überzeugt mit einem tollen Farbspiel, einer guten Steuerung und einer wirklich genialien musikalischen Untermalung. Von dem Storymodus sollte man – wie es für ein Rennspiel üblich ist – nicht allzu viel erwarten. Man hat 8 verschiedene „Events“ in denen man die verschiedenen Spielmodi fährt. Hat man alle Rennen des 1. Events erfolgreich absolviert wird das 2. Event freigeschalten und so weiter. Mit jedem Event steigt der Schwierigkeitsgrad der Rennen und es stehen mehr Rennen zur Auswahl.  Es gibt 7 verschieden Spielmodi: Einzelrennen, Turnier, Schnelle Runde, Zonenrunde, Zonenkampf, Detonator und Eliminator.

  • Im Einzelrennen fährt man eine bestimmte Anzahl an Runden gegen Gegner und das Ziel des Spiels ist es als Erster ins Ziel zu gelangen
  • Das Turnier setzt sich aus der Aneinanderreihung von Einzelrennen zusammen und für jeden ersten Platz erhält man Punkte und Sieger ist der, der am meisten Punkt erlangt hat
  • In der Schnellen Runde muss man versuchen in einer Vorgegeben Zeit die Strecke zu passieren
  • In der Zonenrunde wird einem vorgegeben wie viele Runden man fahren muss. Also fährt man solange bis die Vorgabe erreicht ist und möglichst ohne an die Banden oder runter zu fallen
  • Im Zonenkampf erhält man jedes mal Punkte, wenn man durch eine Drehung oder ein Boostfield beschleunigt, die man verwenden kann um sein Fahrzeug zu heilen oder der vorgegeben Punktzahl näher zu kommen. Ziel ist es also auch als Erster die Vorgabe zu erfüllen
  • Der Modus Denotar hat mich an „Audiosurf“ erinnert, denn hierbei geht es darum Minen zu zerschießen, die auf der Strecke liegen, um Punkte zu ergattern. Der Modus ist ziemlich bunt gehalten und durch die Musik echt ein klasse Modus. Auch hier muss man eine bestimme Punktzahl erreichen
  • Wie der Name schon sagt, geht es beim Eliminator nicht darum als Erster ins Ziel zu kommen, sondern an seinen Kontrahenten möglichst viel Schaden anzurichten. Wird man selbst ausgeschaltet, spawned man gleich wieder, verliert dabei allerdings eine gewisse Menge an Punkten.

Zur Auswahl stehen verschieden Fahrzeuge die unter verschiedenen Anbietern fahren. Je öfter man mit Fahrzeugen des gleichen Anbieters fährt, desto mehr Loyalitätspunkte erhält man und somit auch verschiedens Skins führ die Fahrzeuge. Das Fahren per se ist ein wirklicher Adrenalin-Kick und macht durch die Vielzahl an Waffen und Auswahl an Spielmodi verdammt viel Spaß. Das Spiel kann ich wirklich jedem ans Herz legen, der mal wieder ein wenig Abwechslung braucht und ein wenig mit seinen Freunden oder online zocken will. Es kostet nicht viel, also kauft es! 😀

Assassins Creed 2

In das nächste Viertel gehen, auf einen Turm klettern und anschließend synchronisieren, eine/n Bürger/in retten, eine Person verfolgen, belauschen oder verprügeln und anschließend töten. Nachdem nun genug Informationen über das Hauptziel gesammelt wurden, kann dieses auch endlich getötet werden. Also ab in das nächste Viertel um auf einen Turm zu klettern ….

Jeder der Teil 1 gespielt hat kennt das; der sich ständig wiederholende Spielablauf macht das Spiel schon nach kurzer Zeit ziemlich langweilig. Ich konnte es auch nicht durchspielen und habe ungefähr bei der Hälfte aufgehört. Aber ist der 2. Teil wirklich anders oder ist er einfach nur wieder fälschlicherweise gehyped worden? Nunja, wo soll ich denn anfangen. Die Grafik des Spiels hat mich absolut überzeugt. Die Städte wurden wirklich sehr schön dargestellt und wenn ich einen Aussichtspunkt erklimmt habe, habe ich erstmal die Schöne Landschaft betrachtet. Vendig ist anscheinend nahezu 1:1 übernommen worden; ein Freund sagte mir neulich: „Als ich in Venedig gespielt habe ist meine Freundin zu mir gekommen und hatte mir an mehreren Stellen erzählt, dass sie dort bereits einmal gewesen sei.“ Wo AC2 im Design der Städte und Landschaften noch überzeugt, versagt es allerding beim Charakterdesign. Als ich Lucy das erste mal sah dachte ich mir: „Was zur Hölle ist mit ihren Lippen passiert? Wurde sie vielleicht vom „Joker“ bearbeitet?“ Das hätt man wirklich mit mehr Liebe zum Detailvorgehen sollen, aber das ist ja eigentlich nur nebensächlich.

Die Story war sehr solide und ich fand sie klasse. Wie auch im 1er muss man eine tiefgreifende Verschwörung aufdecken und die Anhänger eliminieren; nur dieses mal eben zur Zeit der Renaissance in Italien. Nach dem Tod seines Vaters und seiner Brüder sucht man Zuflucht in der Villa seines Onkels Mario. Diese Villa ist zu Beginn noch ziemlich heruntergekommen, aber indem man Gebäude renoviert steigt der Wert der Stadt und man bekommt mehr Einkommen. Dieser Wirtschaftsteil des Spiel war für mich am Anfang noch recht lustig, aber wird spätestens dann überflüssig, wenn man schon alle Beutel, Gemälde und Waffen gekauft hat. Meine Truhe war schon ziemlich früh mit 55k Florin überfüllt und ich hatte keine Lust diese abzuholen weil ich bereit schon mehrere 100.000 Florin mit mir rumgeschleppt habe. Diesen Teil des Spiels hätte man ruhig besser gestalten können. Das Kampfsystem wurde leider überhaupt nicht überarbeitet. Sicherlich macht es jetzt ein wenig mehr Spaß Wachen im Verborgenen zu töten dank der Doppelklinge, der Giftklinge und den Rauchbomben, aber fakt ist nunmal, dass ein richtiger Kampf genau wie bei AC1 abläuft: Man bleibt im Verteidigungsmodus und drückt im richtigen Moment auf Angriff um einen gegnerischen Schlag zu kontern. Das finde ich eigentlich recht schade, da das Kämpfen duch die große Waffenauswahl eigentlich ziemlich geil hätte werden können. Außerdem bietet das Spiel eine Menge geschichtliches Wissen und man darf sogar mit Leonardo Da Vinci zusammenarbeiten. Die Sounds waren ziemlich stimmig und gaben genau das passende Gefühl zu den jeweiligen Situationen; besonders gefallen hat mir der Soundtrack „Venice Rooftops“.

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen es kurz nachdem ich es durchgespielt hatte gleich nocheinmal durchzuspielen, habe dann aber aufgehört, weil das Kämpfen den Spielspaß echt vermiest. Es ist eher so ein Wochenendgame, das man sich besser ausleihen sollte als es sich zu kaufen; spielen sollte man es aber auf jeden Fall 😉 . Genau wie das 1er hat es nicht wirklich einen hohen Wiederspielwert. Die Auswahl zwischen verschieden Schwierigkeitsstufen wäre da schonmal ein Schritt in die richtige Richtung gewesen. Ich vermute mal, dass ich meins höchstens nocheinmal vor dem erscheinen des 3. Teils spielen werde.